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image002Der Autor Franzobel liest aus den Büchern hunt oder Der totale Februar, Zipf oder Die dunkle Seite des Mondes und Österreich ist schön. Ein Märchen.

ÖSTERREICH IST SCHÖN. EIN MÄRCHEN.
Lesung und Diskussion mit Franzobel
Das Schicksal der Familie Zogaj aus Frankenburg und deren Abschiebung in den Kosovo beschäftigen nach wie vor die Medien. Nun ist im Zsolnay-Verlag über den Fall Zogaj ein neues Buch des Autors Franzobel unter dem Titel „Österreich ist schön. Ein Märchen“ erschienen.

Kein Märchen: Seit Franzobel im Jahre 1995 in Klagenfurt den Ingeborg Bachmann-Preis gewonnen hat, ist er im deutschsprachigen Raum berühmt geworden. Sozusagen über Nacht.

Von heute auf morgen bekannt geworden ist auch Arigona Zogaj, die “Heilige Jungfrau der Integration” (Franzobel), ein aus dem Kosovo stammendes Mädchen, das mit ihrer Familie – nach fünf Jahren (!) Aufenthalt im Land – aus Österreich abgeschoben werden sollte. Diese fremdenpolizeiliche Maßnahme hat die Gesellschaft der ehemaligen „Insel der Seligen“ polarisiert.

www.franzobel.at

978-3-85252-741-3hunt oder Der totale Februar.

Im Februar 1934 schossen Österreicher auf Österreicher. Mitten im Fasching Bürgerkrieg! Sozialdemokraten gegen Christlichsoziale, Schutzbund gegen Heimwehr. Tote auf beiden Seiten! Besonders heftig waren die Kämpfe im Hausruck. Furchtbarer und zynischer Höhepunkt war die Erschießung von vier Schutzbund-Sanitätern im Kinosaal des Arbeiterheimes Holzleithen: Kino-Action mit abstoßendem Drehbuch. Eine Ermordung ohne Urteil, bis heute ungeklärt! Der österreichische Autor Franzobel hat aus Zeitungsberichten ein Theaterstück über eine vergessene Geschichte einer Region geschrieben.

zipfZ!PF oder Die dunkle Seite des Mondes setzt nach hunt Franzobels regionale Auseinandersetzung mit der Weltgeschichte durch einen Schwenk ins Hausruckviertel des Jahres 1943 fort. In der kleinen Gemeinde Redl-Zipf wird in einer Brauerei eine Hexenküche in Betrieb genommen, ein Versuchslabor für die neue Wunderwaffe der Nazis: die A4 bzw. V2, Mutter aller Raketen. Kämpften in hunt Österreicher gegen Österreicher, so wird nun die mörderische Nazi-Maschinerie vorgeführt, Mittäter, Mitwisser, Helfer und Opfer werden porträtiert, gegen das Vergessen wird ein modernes Passionsspiel gesetzt.

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